Auch ein nachrangig eingetragenes Nießbrauchsrecht mindert nach dem BFH-Urteil vom 06.05.2020 (II R 11/19) die entstehende Bereicherung des Bedachten und damit die Schenkungsteuer; es handelt sich entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung nicht um eine aufschiebend bedingte Last, welche nach § 6 BewG nicht zu berücksichtigen wäre.